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10.06.2016 Arte, Beitrag von Romy Sydow

»Mekomot: die Kunst, das Vergessen zu überwinden«

Das hebräische Wort „Mekomot“ heißt so viel wie „Orte“. Es steht Pate fûr ein Projekt der Komponistin Sarah Nemtsov, die mit zeitgenössischer und traditioneller jüdischer Musik ehemalige, von den Nazis zerstörte Synagogen wiederbeleben will.

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13.07.2016 Wormser Zeitung /Lampertheimer Zeitung, Beitrag von Sophie Ryshina

»Konzert in Wormser Synagoge«

Gespannt waren die vielen Besucher, was sich hinter dem Konzerttitel „Orte – Mekomot“ verbirgt und besuchten deswegen bereits die Einführung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn. Dramaturg Asmus Trautsch betonte die große Ehre, die der Auftritt in der Wormser Frauensynagoge für das multikulturelle Ensemble bedeutet.

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02/2016 Neue Zeitschrift für Musik, Seite 5, Beitrag von Egbert Hiller

»Hoffnung, Schönheit, Zukunft«

Das Projekt MEKOMOT beim Forum neuer Musik 2016

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20.06.2016 Deutschlandfunk, Beitrag von Magdalene Melchers

»Auf Spuren jüdischer Identität in die Zukunft«

„Musik im Bewusstsein und in Auseinandersetzung mit der Geschichte, jedoch als positives Statement für die Zukunft“: Mit diesem Anliegen initiierte Sarah Nemtsov das Projekt „Mekomot“ und erfüllt damit jüdische Gebetsorte mit Musik aus Tradition und Gegenwart.

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07.06.2016, Telewizja Polska

Muzyczne tradycje. Koncert w zabytkowej synagodze

W zabytkowej synagodze Jesziwas Chamej Lublin wybrzmiały tradycyjne hebrajskie pieśni. Są wykonywane od tysiącleci, podczas nabożeństw. Były też utwory współczesnych kompozytorów, które także są sposobem modlitwy. Koncert odbył się w ramach projektu Mekomot – Miejsca.

Podczas koncertów artyści prezentowali tradycyjne kompozycje, które są śpiewane podczas nabożeństw przez kantora. Były też współczesne kompozycje, częściej przeznaczone do śpiewania zbiorowego.

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03.06.2016, Zamosc TV

Wyjątkowy koncert projektu MEKOMOT w Centrum „Synagoga“ Zamość

Koncert współczesnej muzyki klasycznej oraz dawnych pieśni żydowskich w ramach międzynarodowego projektu ORTE-MEKOMOT.

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31.05.2016 Augsburger Allgemeine, Donauzeitung

»Musik, für ehemalige Synagogen komponiert«

Projekt Mekomot gastiert in Hainsfarth. Besondere Töne erklingen, als der Milchschäumer auf eine Harfe trifft. Musik von heute in Synagogen zu tragen, ist die Idee des Projekts „Mekomot“ (hebräisch für Orte). Eine bewegende, innovative, eindringliche Musik für Gesang, Flöte, Oboe, Trompete/Schofar, Harfe, E-Gitarre und Schlagzeug wurde in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth von einem Ensemble mit Musikerinnen und Musikern aus Israel, Island, Serbien, den USA und Deutschland aufgeführt. Zwischen den faszinierenden zeitgenössischen Stücken wurden vom Berliner Kantor Assaf Levitin alte jüdische Gesänge aus der jüdischen Musiktradition gesungen.

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29.05.2016 Augsburger Allgemeine, Beitrag von Margot Sylvia Ruf

»Alte Synagoge – Auf die Anstrengung folgt das Staunen«

Mekomot ist ein ergreifendes Projekt, das jetzt die Hörer im früheren jüdischen Gotteshaus in Binswangen in Bann zog. Die Musiker lösen beim Publikum starke Gefühle aus. Die Alte Synagoge war für zwei Stunden lang ein geradezu magischer Ort, als ein interessantes und hoch spannendes Unterfangen in Binswangen eine Plattform geboten bekam. Der Titel „Orte – Mekomot“ war für übliche Konzertbesucher zunächst ohne wirkliche Aussagekraft. Wer dann trotzdem den Weg in das einstige jüdische Gotteshaus fand, der musste seine Entscheidung nicht bereuen, wenn er sich vorher ausreichend informiert hatte.

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19.05.2016 Badische Zeitung

»Mekomot spielt in der Synagoge in Kippenheim«

Ein besonderes Musikprojekt ist am 25. Mai in Kippenheim zu hören / Werke von fünf jungen jüdischen Komponisten. KIPPENHEIM (BZ). Historische synagogale Gesänge und jüdische Gegenwartsmusik werden am Mittwoch, 25. Mai, um 19 Uhr in der Kippenheimer Synagoge zu hören sein – präsentiert von dem jüdischen Musikprojekt Mekomot. Das Konzert ist nur eine Station dieses Projektes, weitere Auftritte in deutschen und polnischen Städten folgen. Mekomot ist laut der Ankündigung Teil einer Suchbewegung nach einer neuen modernen synagogalen Liturgie im Zeitalter der Globalisierung.

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12.05.2016 Veröffentlichung Trailer – by David Campesino

»Trailer Orte-MEKOMOT«

 

03.05.2016 Jüdisches Leben Erfurt

»Erfurter Synagogenabend: Mekomot – Orte. Zeitgenössische Kompositionen und alte jüdische Gesänge«

Am Dienstag, dem 3. Mai 2016 findet um 19:30 Uhr im Rahmen des Erfurter Synagogenabends in der Alten Synagoge ein ganz besonderes Konzert statt: Ein internationales Ensemble trägt Stücke zeitgenössischer Musik junger, in Deutschland wirkender jüdischer Komponistinnen und Komponisten vor. Unter dem Titel „Mekomot – Orte“ werden Werken von Amit Gilutz, Bnaya Halperin-Kaddari, Eres Holz, Sarah Nemtsov und Amir Shpilman dargeboten.

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5/2016 Positionen. Texte zur aktuellen Musik, Beitrag von Anna Schürmer

»Zum Forum neuer Musik: Jüdische Identitäten«

Mit Mekomot initiierte Sarah Nemtsov ein ästhetisch wie diskursiv überzeugendes Projekt für leer stehende Synagogen: Gemeinsam mit vier israeliscen KollegInnen – Bnaya Halperin-Kaddari, Eres Holz, Amit Gilutz und Amir Shpilman – komponierte sie Werke, die liturgische Gesänge des Minchah-Gebets zeitgemäß interpolieren. Verbindendes Medium der sehr heterogenen – zwischen experimentellen Geräuschen, lyrischen Klängen und politischen Verweisen changierenden – Kompositionen, war der ausdrucksstarke Bariton Assaf Levitin, der sih sonor und spielerisch zwischen den klingenden Polen einer mehrtausendjährigen Tadition bewegte. Was in der achtzigminütigen, von keinem Klatschen unterbrochenen Aufführung entstand, war ein Gottesdienst, der Vergangenheit und Gegenwart organisch vereinte und jüdische Identität von der Zukunft her dachte: als komplex verästeltes Netzwerk mit rhizomatischer Tiefenstruktur. So kann es gelingen, nicht nur das zeitgenössische Judentum, sondern auch die neue Musik aus ihren Diasporen zu befreien.

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5/2016 – 65. Jahrgang Neue Musikzeitung PRINT, Beitrag von Leonie Reineke

»Heimat als Summe von Orten und Kontakten«

Die Aufführung im Deutschlandfunk war insofern ein Ausnahmefall des Projekts, als das Ambiente des mit Parkett ausgekleideten, durch Digitaluhren geschmückten und akustisch trockenen Kammermusiksaals wohl kaum mit dem einer alten Synagoge verglichen werden kann. Dennoch gelang es dem Mekomot-Ensemble, eine eigentümlich andachtsvolle Atmosphäre auf der Bühne herzustellen: Sarah Nemtsovs Stück „Ashrei“ wirkte mit der Kombination von Klängen einer verzerrten E-Gitarre und einem auf hebräisch vorgetragenen Gebet wie eine – dem Zeitgeist durchaus entsprechende – Hybridgattung aus traditionellem geistlichem Besinnungsakt und westlicher, extrovertierter Noise­-Performance. Im aktuellen Geschehen verortete auch der 1983 geborene Israeli Amit Gilutz seine Komposition „Galut Ve’Shiva“, in der er das in Gustav Mahlers dritter Symphonie vertonte „Nachtwandlerlied“ von Friedrich Nietzsche mit gezielt überzeichnet gesungenen Zitaten des 2015 vieldiskutierten Gesprächs zwischen Angela Merkel und einem libanesischen Flüchtlingsmädchen besetzt hat. Diese Verknüpfung drängte die provokante Frage nach der Akzeptanz des im Westen nach wie vor herrschenden eurozentrischen Weltbildes auf, womit eine Thematik angestoßen war, die automatisch jeden Zuhörer etwas anging.

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30.04.2016 Augsburger Allgemeine, Beitrag von Margot Sylvia Ruf

»Babylonisches Ensemble spielt bewegende Musik«

Jüdische Gegenwartsmusik mit traditionellem liturgischem Gesang gibt es in der Alten Synagoge zu hören, wenn unter dem Titel „Orte – Mekomot“ ein besonderes Projekt in Binswangen Station macht. Musik von heute in ehemalige und neue Synagogen zu tragen, ist die Idee der Initiatoren.

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15.04.2016 Radio Bremen / Nordwestradio, Beitrag von Martina Brandorff

»Jüdische Identitäten«

Vielen Dank für den Mitschnitt! (6,33 min)

 

 

08.04.2016 Deutschlandfunk, Beitrag von Frank Kämpfer

»Vielfältiger Auftakt mit Musik, die den Atem stocken ließ«

Der erste Festivaltag des Forum neuer Musik 2016 war furios und emotional: Beim Kulturgespräch wurde eine weitsichtige Debatte geführt und in der Lecture ein Überblick in die Vielfalt jüdischer Musikkulturen geboten. Die Aufführung des Projektes Mekomot ließ am Ende des Tages den Atem stocken.

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07.04.2016 Jüdische Allgemeine, Beitrag von Axel Brüggemann

»Vier Tage, 14 Konzerte«

Das Festival des Deutschlandfunks steht in diesem Jahr unter dem Motto »Jüdische Identitäten«

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07.04.2016 Deutschlandfunk, Sarah Nemtsov im Gespräch mit Constanze Pilaski

»Sarah Nemtsov: Ein Zeichen für die Zukunft«

Mit dem Projekt Mekomot wird alte liturgische Musik gemeinsam mit neuen Stücken von fünf jungen Komponisten in Synagogen aufgeführt. Die Komponistin Sarah Nemtsov hatte die Idee zu diesem Projekt. Sie will damit auch ein Zeichen für die Zukunft setzen und nicht nur jüdisches Leben und Kultur wiederbeleben, sondern etwas Neues an diesen Orten initiieren. Am Donnerstagabend kommt das Projekt im Kammermusiksaal zur Aufführung.

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Deutschlandfunk Interview

Wir hatten die Gelegenheit mit dem DLF zu sprechen, vielen Dank für den Mittschnitt.

 

 

03.11.2015 Kulturstiftung des Bundes

»Traditionelle jüdische Gesänge und zeitgenössische Musik in ehemaligen Synagogen«

In Deutschland wie auch in Osteuropa gibt es eine Vielzahl von Synagogen, die als Gebäude den Nationalsozialismus überlebt haben, aber seitdem zweckentfremdet genutzt werden oder leer stehen. Diese verwaisten Orte, hebräisch „Mekomot“, sollen mit einer Konzerttour wiederbelebt werden. Fünf junge jüdische, in Deutschland lebende Komponisten schreiben eigens für diese Orte neue Werke, die von einem Ensemble aus internationalen Instrumentalisten gespielt werden.

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19.11.2015 Musik Kultur Dresden – BLOG Mehr Licht, Rezension von Alexander Keuk

»Keimende Zukunft und traditionelle Gesänge«

Musikprojekt „Mekomot – Orte“ gastierte mit Uraufführungen in der Neuen Synagoge Dresden Ein außergewöhnliches Musikprojekt befindet sich seit Anfang Oktober auf einer Reise durch Mitteleuropa: „Orte – Mekomot“ erkundet ehemalige und neue Synagogen in Deutschland und Polen und möchte diese Orte nicht nur in Erinnerung rufen, sondern sie auch mit neuer Musik erschließen, die eigens für das Projekt von fünf jüdischen Komponisten geschrieben wurde. Beziehungsreich und ungewöhnlich ist dieser Zugang, der aber für Besucher und Zuhörer viele Türen öffnet: zur jüdischen Kultur allgemein, zur Auseinandersetzung mit Tradition und Gegenwart, mit Sprache, Gottesdienstgebräuchen und vielem mehr.

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20.10.2015 Deutschlandfunk, Beitrag von Magdalene Melchers

»Start zum Projekt Mekomot in Stavenhagen«

Das Konzertprojekt Mekomot will Orte vergessenen und neuen jüdischen Lebens aufspüren und ins Bewusstsein zurückholen – mit neuer Musik. Fünf Werke junger Komponistinnen und Komponisten jüdischer Herkunft, kombiniert mit liturgischen Gesängen, sollen alte und neue Synagogen zum Klingen bringen. Die Konzertreihe bereist rund 20 jüdische Gotteshäuser in mehreren Bundesländern, Polen und Litauen. Erste Station war Stavenhagen in Mecklenburg Vorpommern, wo die historische Synagoge zurzeit eine Baustelle ist.

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16.10.2015 NDR

»Alte Synagoge in Stavenhagen gerettet«

Nach langen Jahren des Verfalls ist in Stavenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) eine weitere Synagoge weitgehend restauriert worden. Die Kosten für die Restaurierung belaufen sich auf knapp eine halbe Million Euro. Ein großer Teil davon kommt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. „Die alte Synagoge soll ein Ort der Begegnung und der Kultur werden“ , sagte die Vorsitzende des Vereins „Alte Synagoge“ , Heike Radvan. Mit einem ersten Konzert am Freitagabend wird der 1820 errichtete Fachwerkbau schon vor Abschluss der Arbeiten seiner künftigen Nutzung zugeführt. Acht Musiker des Projekts Mekomot bieten zeitgenössische Kompositionen und alte jüdische Gesänge dar.

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01.10.2015 Ludwigsluster „Blitz am Sonntag“, Hagenow/sb/laub.

»Mekomot – ein außergewöhnliches Konzert-Projekt wird in Hagenow vorgestellt«

Musik von heute in ehemalige und neue Synagogen zu tragen, ist die Idee von »Mekomwot« (hebräisch für „Orte“). Eine der ersten Spielstätten dieser Konzerttournee ist die Alte Synagoge in Hagenow, wo das Programm am 17. Oktober aufgeführt wird. Druckfrische Werke fünf junger, in Deutschland wirkender jüdischer Komponisten werden an diesem Abend erklingen und alte jüdische Gesänge mit zeitgenössischer Musik verflechten. Um mit den modernen Formen zeitgenössischer Musik sowie historischen und religiösen Aspekten vertraut zu machen, Findet ein Einführungsgespräch statt. Die Initiatorin, Komponistin und künstlerische Leiterin des Projekts, Sarah Nemtsov, wird mit dem Kantor Assaf Levitin, dem Dramaturgen, Asmus Trautsch, und dem Leiter des Museums und der Alten Synagoge, Henry Gawlick, das Verhältnis von Ort und Musik erläutern, reflektieren und ins Gespräch zu kommen. Das Einführungsgespräch beginnt um 18 Uhr.